Menü

Implementierung: Vom Customizing bis zum Go-live

Mit der Implementierung setzen wir das ausgehend von der Analyse erstellte Konzept für ein SAP-basiertes Asset Management technologisch um. Dabei übernehmen wir die Verantwortung für die einzelnen Implementierungsschritte und arbeiten eng abgestimmt mit der IT-Abteilung sowie mit Key Usern aus den betroffenen Fachbereichen zusammen. Erprobte Best-Practice-Ansätze, branchenspezifische Standards sowie herkömmliche und agile Projektmanagementmethoden stellen sicher, dass die Implementierung in der geplanten Zeit und in hoher Qualität abläuft.

Die gesamte Implementierung erstreckt sich dabei auf sechs Bereiche: Konfiguration, Systemerweiterung, Frontend-Entwicklung, Testing, Datenmigration und Go-live.

Konfiguration

Die unterschiedlichen Module von SAP bieten nahezu alle Funktionen, die notwendig sind, um eine individuelle Asset-Management-Architektur zu realisieren. Dafür müssen aber spezifische Einstellungen in den SAP-Lösungen durchgeführt werden. Bei diesem Customizing werden also die während der Konzeption erarbeiteten Vorgaben umgesetzt. Das betrifft vor allem Einstellungen zur Abdeckung kundenindividueller Anforderungen an die Aufbauorganisation, die Ablauforganisation, die Abbildung der Assetstrukturen und die Benutzerfreundlichkeit.

Dabei berücksichtigen wir insbesondere die relevanten Module und Add-ons von SAP.

Module und Add-ons

  • SAP PM / EAM (Plant Maintenance / Enterprise Asset Management)
  • SAP CS (Customer Service)
  • SAP MM (Material Management)
  • SAP MRS (Multi-Resource Scheduling)
  • SAP SD (Sales & Distribution)
  • SAP PP (Production Planning and Control)
  • SAP PS (Project System)
  • SAP QM (Quality Management)
  • SAP FI/CO (Financial Accounting & Controlling)
  • SAP PLM (Product-Lifecycle-Management)
  • SAP DMS (Document Management System)

Ergänzt um:

  • SAP LAM (Linear Asset Management)
  • Serialisierung
  • Chargenfindung

Oder Add-ons wie:

  • SAP AIN (Asset Intelligence Network)
  • SAP PdMS (Predictive Maintenance and Services)
  • SAP GEF (Geographical Enablement Framework)

Systemerweiterung

Auch wenn sich bereits mit dem zielgerichteten Customizing des bestehenden SAP-Systems vieles erreichen lässt, ist dennoch häufig eine Erweiterung der Asset-Management-Architektur erforderlich. Das betrifft neben Schnittstellen zur Anbindung von Drittsystemen beispielsweise Funktionen für das Reporting oder Formulare. Die Erweiterungen werden von uns individuell für den einzelnen Kunden entwickelt - auf Basis von ABAP Objects und OData / SAP NetWeaver Gateway. Ausserdem nutzen wir unsere eigenen Templates oder integrieren Lösungen unserer Partner. Die SAP-Integration sämtlicher Erweiterungen erfolgt über IDocs, Web-Services, SAP Process Integration und das Geographical Enablement Framework (GEF).

Frontend-Entwicklung

In den letzten Jahren hat die Bedeutung einer hervorragenden User Experience enorm zugenommen. Unter anderem deshalb, weil die unterschiedlichen mobilen Devices mittlerweile fester Bestandteil der Systemarchitektur von Unternehmen sind. Und gerade hier spielt eine hohe Benutzerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle. Deshalb ist ein wichtiger Aspekt bei der Implementierung die Entwicklung von Frontends, die nach dem Bedarf der Anwender ausgerichtet sind und gleichzeitig die strategischen Belange des Unternehmens berücksichtigen. Für die Realisierung moderner Frontends mit einem hohen Grad an Benutzerfreundlichkeit greifen wir auf die User-Experience-Strategie der SAP zurück, welche unter dem Namen SAP Fiori läuft. Fiori-Applikationen basieren auf der nativen UI-Technologie SAPUI5 und sind responsive designed. Der Austausch der Business-Daten zwischen dem Frontend und dem Backend erfolgt über das SAP-Gateway auf Basis des OData-Protokolls.

Testing

Damit die neue Asset-Management-Architektur reibungslos und sicher läuft, testen wir diese vor dem Go-live ausführlich und systematisch. Testgrundlage sind die im Konzept beschriebenen Prozesse, die damit verbundenen Funktionen und die formulierten Lösungen. Das Testvorgehen ist standardisiert und geht vom Lösungskonzept aus. Auf Basis von gründlich selektierten Testszenarien werden Testdrehbücher erstellt und Tests durchgeführt. Dazu zählen unter anderem Funktionstest, Prozesstests und Integrationstest. Und auch wenn später Anpassungen und Erweiterungen vorgenommen werden, testen wir die betroffene Systemlandschaft - ganz gleich, wie umfangreich die Änderungen waren. Dabei laufen unsere Test stets in fünf Phasen ab: Wie erstellen das Testkonzept, übernehmen das Testmanagement, generieren Testfälle, führen die Tests operativ durch (inklusive des Defecttracking und der Retests) und formulieren den Testabschluss.

Datenmigration

Wenn eine bestehende Asset-Management-Architektur durch ein neues IT-System abgelöst wird, müssen auch immer Daten übernommen werden. Bei diesem Vorgang bietet es sich an, die Daten nicht nur zu migrieren, sondern die Datenbasis auch gleich zu bereinigen oder zu ergänzen. Um eine reibungslose Datenmigration zu gewährleisten, nutzen wir geeignete Hilfsmittel. Natürlich begleiten wir diesen kritischen Prozess mit erfahrenden Beratern.

Mehr erfahren

Go-live

Die gesamte Implementierung endet mit dem Go-live, bei dem die neue Asset-Management-Architektur vom Entwicklungs- und Testsystem in das Produktivsystem übernommen wird. Funktioniert diese Übernahme nicht richtig, kann das erhebliche Folgen haben - vor allem dann, wenn das abgelöste IT-System nicht weiter genutzt werden kann. Daher ist ein akribisches Cut-over-Management extrem wichtig. Geplant werden dabei sämtliche Schritte des Go-lives: das beginnt mit der Verfügbarkeit der erforderlichen Mitarbeiter beim Kunden und Berater und endet bei einer stunden- oder sogar minutengenauen Detailplanung für den Tag der Umstellung. Orianda übernimmt für die Kunden die Planung des Go-lives und koordiniert sämtliche Aufgaben bei der Produktivsetzung.

Jimmy Jüttner

Vertriebsleitung CH, AT

Telefon: +41 71 669 33 50
E-Mail schreiben

Frank Ostwald

Vertriebsleitung DE

Telefon: +41 71 669 33 50
E-Mail schreiben