Menü

Was ist Ihre Ausgangssituation?

Analyse: Erfassen, beurteilen und Potenziale aufzeigen

Im Zuge der Analyse unterstützt Orianda Betreiber, Hersteller und Instandhalter dabei, das bestehende Asset Management systematisch zu erfassen, objektiv zu bewerten und davon ausgehend das Optimierungspotenzial zu identifizieren.

Dabei nehmen wir acht Bereiche und deren gegenseitigen Implikationen in den Blick: die Aufbauorganisation im Bereich Asset Management, die Asset-Segmentierung, die Instandhaltung, das Servicemanagement, die Ressourcenplanung, das Ersatzteilmanagement, die IT-Architektur für das Asset Management und die Anforderungen.

Die Anforderungen unserer Kunden sind dabei nicht nur Gegenstand der Analyse. Sie sind gleichzeitig auch der Ausgangspunkt und geben während sämtlicher Schritte die Richtung vor. Am Ende der Analyse liefern wir unseren Kunden drei Ergebnisse:

  1. Die Ziele für das Asset Management sind definiert
  2. Die Optimierungspotenziale sind identifiziert und beschrieben
  3. Handlungsempfehlungen sind formuliert.

Wie ist das Asset Management aufgebaut?

Ausgangspunkt für die Analyse ist stets die Bestandsaufnahme des bestehenden Asset Managements. Diese erfolgt unter anderem in Workshops, an denen Verantwortliche aus allen beteiligten Fachbereichen teilnehmen. Beantwortet werden dabei Leitfragen zu den acht Bereichen.

Jimmy Jüttner

Vertriebsleitung CH, AT

Telefon: +41 71 669 33 50
E-Mail schreiben

Frank Ostwald

Vertriebsleitung DE

Telefon: +41 71 669 33 50
E-Mail schreiben

Beispiele für diese Leitfragen sind in der Übersicht dargestellt.

Aufbauorganisation

  • Sind Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klar geregelt; bestehen Überschneidungen oder Lücken?
  • Sind Zielvereinbarungen vorhanden und passen sie zur unternehmensweiten Instandhaltungsstrategie?
  • Wie ist die Zusammenarbeit zwischen der Instandhaltung und der Produktion organisiert?

Asset-Segmentierung

  • Sind alle Assets in der richtigen Tiefe strukturiert, eindeutig definiert und identifizierbar?
  • Wie aktuell und vollständig sind die Asset-Daten?
  • Erfolgt ein regelmässiger Pflegeprozess oder müsste eine Asset-Inventur durchgeführt werden?

Instandhaltung

Strategie

  • Ist eine Instandhaltungsstrategie formuliert - idealerweise nach ISO 55000 - und mit messbaren Zielen versehen?
  • Basieren Entscheidungen auf Kennzahlen oder werden sie auf Grundlage ungefährer Angaben getroffen?
  • Sind Kosten und Nutzen der Instandhaltung transparent und messbar?

Regelwerk

  • Gibt es ein Instandhaltungsregelwerk, in dem die Instandhaltungsmassnahmen exakt definiert sind?
  • Sind die Abläufe strukturiert und Arbeitsanweisungen dokumentiert?
  • Werden branchenspezifische Standards und Normen im Regelwerk berücksichtigt?

Prozesse

  • Sind die Instandhaltungsprozesse klar definiert und gemäss DIN 31051 in Instandsetzung, Inspektion, Wartung und Verbesserung gegliedert?
  • Besteht bei den Prozessen Durchgängigkeit: von der Budgetierung und Planung über die Disposition und Durchführung bis zur Nachbearbeitung?
  • Ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess etabliert?

Servicemanagement

  • Sind Serviceverträge und SLAs mit Kunden als solche klar definiert? Ist das Vertragsmanagement Bestandteil des IT Systems?
  • Sind Garantie- und Gewährleistungsprozesse durchgängig abgebildet? Wie werden Retouren und zu reparierende Equipments behandelt?
  • Wie lange dauert es von der Leistungserbringung bis hin zur Rechnungsstellung an den Kunden? Ist ein mobiles Field Force Management implementiert?

Ressourcenplanung

  • Welche Ressourcen werden künftig in welcher Menge benötigt - und wie lassen sich etwaige Lücken rechtzeitig aber nicht zu früh schliessen?
  • Wie ist das Wissensmanagement organisiert?
  • Wie gut sind die Ressourcen ausgelastet?

Ersatzteilmanagement

  • Wie werden Ersatzteile beschafft, gelagert, aufgearbeitet und entsorgt?
  • Wie häufig und wie lange sind Assets nicht verfügbar weil Ersatzteile fehlen?
  • Muss ein aufwändiges Obsoleszenz-Management betrieben werden?

IT-Architektur

  • Aus welchen Komponenten setzt sich die aktuelle IT-Architektur zusammen?
  • Wie fällt die Leistung der Architektur aus - in Bezug auf den Funktionsumfang, die Performance und die Benutzerfreundlichkeit?
  • Wird vor allem der Standard verwendet oder gibt es individuelle Entwicklungen?

Anforderungen

  • Sind die Anforderungen in einem Katalog systematisch aufgelistet und priorisiert?
  • Ist klar, welche Ziele durch die Anforderungen erreicht werden sollen?
  • Wer hat die Anforderungen formuliert und mit welcher Motivation?

Wie gut ist das Asset Management derzeit?

Sind die acht Bereiche des Asset Managements mithilfe der Leitfragen erfasst, können diese systematisch und nach objektiven Kriterien beurteilt werden. Zum Einsatz kommen dafür quantitative Faktoren - beispielsweise die Anzahl von Fehlern bei den Instandhaltungsprozessen - sowie qualitative Faktoren - zum Beispiel der Grad der Erfüllung von Standards und Normen. Auf diese Weise entsteht für jeden der acht Bereiche eine Beurteilung, die ein Benchmarking erlaubt: Verglichen werden kann der aktuelle Stand mit vergangenen und künftigen Situationen im Unternehmen, verglichen werden kann aber mit anderen Unternehmen der Branche oder mit dem Branchendurchschnitt.

Damit ist das Benchmarking eine wichtige Voraussetzung, um überhaupt Ziele formulieren und den Fortschritt kontrollieren zu können. Benchmarking ist also die Basis für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wo bestehen Optimierungspotenziale?

Die Beurteilung des aktuellen Asset Management ist ausserdem die Grundlage dafür, das Optimierungspotenzial für die acht Bereich zu identifizieren. Dabei wird immer auch berücksichtigt, welchen konkreten Nutzen eine Verbesserungsmassnahme für den Kunden bringt, wie sie dabei hilft, die formulierten Anforderungen zu erfüllen, mit welchen Kosten und mit welchem Aufwand sie verbunden ist und wie lange die Umsetzung dauert. Zudem werden mögliche Alternativen geprüft; die jeweiligen Vor- und Nachteile werden diskutiert.

So lassen sich die Optimierungspotenziale nicht nur benennen, sondern auch im Detail beurteilen und priorisieren. All das mündet in einer Dokumentation mit konkreten Handlungsempfehlungen, die unseren Kunden dabei helfen, den angestrebten Soll-Zustand zu erreichen.