Menü

Thema - Mobile Instandhaltung

Smartphones im Service: Chancen einer mobilen Instandhaltung

Smartphones und Tablets sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Wir lesen darauf in der Bahn die Zeitung, checken im Café den Stand unseres Aktienportfolios und bestellen während des Einkaufs auf dem Wochenmarkt schnell noch die fehlenden Zutaten für das Abendessen im Online-Shop unseres Discounters. Informationen sind jederzeit und überall verfügbar, Kommunikation ist über eine Vielzahl von Kanälen möglich.

Was im Privatleben längst selbstverständlich ist, hat sich im beruflichen Kontext noch nicht überall durchgesetzt. Das gilt auch für die Instandhaltung - was erstaunlich ist. Denn gerade in einem Bereich, in dem die Mitarbeiter mobil an den unterschiedlichen Assets arbeiten, hat der Einsatz mobiler Endgeräte ein immenses Potenzial.

 

Medienbruchfreier Austausch und neue Szenarien

Mobile Endgeräte, die an das zentrale Asset-Management-System angebunden sind, sorgen dagegen für einen medienbruchfreien Informations- und Datenaustausch. Und mehr noch: Mithilfe innovativer Technologien können auch ganz neue Instandhaltungsszenarien verwirklicht werden. Zum Beispiel mit Augmented Reality und 3D-Visualisierung: Der Servicemitarbeiter filmt dann etwa das Asset mit der Kamera seines Tablets ab und erhält alle relevanten Informationen automatisch auf dem Display eingeblendet. Oder er setzt am Einsatzort eine Datenbrille auf, über die er sich authentifiziert und per Audio- und Videoverbindung mit einem Spezialisten beim Hersteller kommuniziert, der die individuelle Asset-Konfiguration genau kennt. Der Spezialist sieht und hört dann, was der Instandhaltungsmitarbeiter vor Ort macht, und kann Schaltpläne oder andere Hinweise direkt auf die Gläser der Brille senden. Vorteilhaft ist der Einsatz einer solchen Datenbrille auch, weil sie es dem Servicemitarbeiter ermöglicht, freihändig zu agieren und durch Spracheingaben Daten abzurufen oder zu übermitteln.

 

Mit SAP Instandhaltungsprozesse mobilisieren

SAP stellt eine Reihe von Tools und Applikationen bereit, die eine mobile Instandhaltung sehr einfach möglich machen. Dazu zählen vor allem:

  • SAP Work Manager
  • SAP Asset Manager
  • SAP Fiori

Unternehmen, die eine mobile Instandhaltung bei sich einführen wollen, sollten sich zunächst umfangreich mit ihren Instandhaltungsprozessen beschäftigen - denn im Gegensatz zu papierbasierten Arbeitsweise verlangt eine mobile Lösung einen geführten und klar definierten Prozess. Um das zu klären, ist es hilfreich, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Zu welchem Zeitpunkt soll der Instandhaltungsmitarbeiter einen Auftrag auf sein mobiles Gerät bekommen?
  • Sollen Aufträge einem einzelnen Mitarbeiter oder einem Team zugeordnet werden - benötigt es eine Plantafel für die Ressourcenplanung?
  • Auf welche Informationen muss der Instandhaltungsmitarbeiter mobil zugreifen können und wo sind diese abgelegt?
  • Welche Informationen werden mobil rückgemeldet und was soll im Folgeprozess mit diesen rückgemeldeten Daten passieren?
  • Sollen in Checklisten erfasste Ergebnisse strukturiert ausgewertet können oder dienen sie ausschliesslich der Nachweisführung?

 

 

Fabian Sommer

Business Development Manager

Telefon: +41 71 669 33 50
E-Mail schreiben